Jugendbeteiligung fördern

Demokratie ohne Nachwuchs hat keine Zukunft. Die Beteiligung von Jugendlichen an der politischen Willensbildung ist eine Herausforderung für Erwachsene und Jugendliche. Die Fragen der Generationengerechtigkeit und die verantwortungsbewusste Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sind Aufgaben, die alle Altersstufen gleichermaßen betreffen. Jugendliche dürfen nicht nur vordergründig gleichberechtigt behandelt werden, sondern müssen aktiv in die Lösung von jugendspezifischen Themen eingebunden werden.

 

Die FDP fordert deshalb, die Eigeninitiative von Jugendlichen aufzugreifen und ihre Selbstorganisation zu fördern. Dabei gilt es, Jugendliche durch konkrete Aktionen und Projekte, wie in Schülerwahlen und im Jugendforum, zu beteiligen und dieses Engagement durch entsprechende  Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten. Junge Menschen müssen  gefördert und in Problemlagen unterstützt werden. Dazu zählen wir die kommunale Jugendarbeit, Projekte der Sucht- und Gewaltprävention, soziale Betreuung und jugendspezifische kulturelle Aktivitäten.

 

Besonderer Schwerpunkt bei der politischen Arbeit gemeinsam mit Jugendlichen ist das Thema Generationengerechtigkeit. Dies bedeutet für uns, die Zukunft unserer Jugendlichen nicht durch ungehemmtes Schuldenmachen zu verbauen. Unsere Jugend möchte später nicht nur die Schulden der heutigen Generationen zurückzahlen! Zudem müssen bei Zuschüssen für Vereine besonders diejenigen berücksichtigt werden, die eine aktive Jugendförderung betreiben.

 

Die Stadt Babenhausen verfügt bereits seit einigen Jahren über ein Jugendforum. Die FDP möchte dieses Gremium beibehalten. Es gibt Jugendlichen die Möglichkeit, bereits in jungen Jahren aktiv Politik zu erleben, ohne an eine Partei gebunden zu sein. Wichtig ist aber, dass dieses Forum in seiner Rolle gestärkt wird, um noch mehr Akzeptanz bei den Jugendlichen unserer Stadt zu erreichen.

 

Neben der Stärkung des Jugendforums spricht sich die FDP-Babenhausen dafür aus, dass bereits vorhandene Angebote für Jugendliche, wie etwa die diversen Jugendräume, weitergeführt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass in allen Stadtteilen eine angemessene Zahl solcher Einrichtungen zur Verfügung steht, wobei keine Jugendorganisation unverhältnismäßig bevorteilt oder benachteiligt werden soll.